Glossar / Lexikon von abylonsoft

Begriffserklärungen

Im Lexikon, bzw. Glossar erklärt abylonsoft Themen von allgemeinem Interesse rund um die angebotenen Softwareprodukte, Computer und Technik. Die Rubrik mit dem Buchstaben R enthält 6 Einträge.

Rubrik R 6 Einträge

RAS-Einwahl

Die Abkürzung RAS steht für Remote Access Service und bietet ab Microsoft Windows NT die Möglichkeit von einem externen Client über eine "Telefonleitung" auf einen Server in einem gesicherten Netzwerk zuzugreifen. Durch die variable Protokollunterstützung von TCP/IP, IPX/SPX oder NetBEUI erhält der Anwender einen vollständigen Datei- und Druckerzugriff. In der heutigen Zeit werden für die Telearbeit (Homeoffice) vermehrt die VPNs (Virtuell Private Networks) eingesetzt. Eine

RC4

Bei RC4 von RSA Data Security Inc. wird in Abhängigkeit vom Passwort mit einem Pseudo-Zufallsgenerator eine zufällige Bytefolge in der Länge der zu verschlüsselnden Daten erzeugt. Der Geheimtext ergibt sich aus der einfachen XOR-Verknüpfung mit dem expandierten Schlüssel, ähnlich wie beim One Time Pad. Zur Entschlüsselung wird dieses Verfahren einfach erneut angewendet. Das Verfahren ist erstaunlich einfach, schnell und sehr leicht zu programmieren. Nach Aussage von RSA Data Security Inc. lässt sich dieses Verfahren nicht mit der linearer oder differentieller Kryptoanalyse knacken. Allerdings verdichten sich seit Ende 2013 die Hinweise, dass die NSA die RC4-Verschlüsselung in Echtzeit entschlüsseln kann. Aus diesem Grund ist seit Februar 2015 bei dem SSL-Nachfolger TSL (Transport Layer Security) der Einsatz von RC4 verboten. Wie bei jeder Stromverschlüsselung gibt es keinen Schutz gegen Änderungen. Alle kompromittierten Bits sind auch in der entschlüsselten Datei verändert, ohne dass dies bemerkt werden muss.

siehe auch: One Time Pad Verschlüsseln Symmetrische Verschlüsselung Asymmetrische Verschlüsselung

RFID Funkchipkarten

RFID-Funkchipkarten besitzen keine Kontakte und kommunizieren über eine elektromagnetische Welle. Diese Technologie wird häufig für die automatische Identifizierung eingesetzt. Passive Karten beziehen die Energie aus dem hochfrequenten Signal des Lesegerätes. Dabei ist die Übertragungsweite von der Frequenz abhängig und normalerweise auf kurze Differenzen von wenigen Zentimetern begrenzt. Neben Chipkarten werden RFID-Transponder auch in Labels, Schlüsselanhänger und zahlreiche weitere Produkte eingebaut. Seit dem Jahr 2010 sind RFID-Chips auch in deutschen Personalausweisen integriert.

Verwendet wird die RFID-Technik für elektronische Schlösser, Zutrittskontrolle, Authentifikation, bargeldlose Zahlung, Kundenkarten und auch Schlüssel für Windowsanmeldung oder Verschlüsselung in der Software von abylonsoft.

siehe auch: Chipkarten Zutrittskontrolle

RSA

RSA ist benannt nach den Entwicklern Ronald Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman. RSA ist neben PGP das bekannteste Verfahren zurasymmetrischen Verschlüsselung und Signatur. Ab einer Schlüssellänge von 2048-Bit kann das Flagschiff unter den asymmetrischen Verfahren auch heute noch als sicher eingestuft werden. Als asymmetrisches Verfahren verwendet RSA ein Schlüsselpaar, bestehend aus einem privaten und öffentlichen Schlüssel. Weil der mathematische Aufwand für eine Live-Verschlüsselung sehr groß ist, wird i. d. R. nur ein SessionKey asymmetrisch verschlüsselt. Die eigendlichen Daten werden dann mit dem SessionKey symmetrischen verschlüsselt.

siehe auch: Asymmetrische Verschlüsselung PGP Public Key Public Key Verfahren Signatur

RUNONCE (Registry)

In der Windows-Registry wird der Schlüssel RUNONCE im Pfad [HKCU] oder [HKCU]\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run angeboten. Hier können sich Programme eintragen, um einmalig nach einer Windowsanmeldung ausgeführt zu werden. Dies wird beispielsweise von Installationsprogrammen oder einmalige administrative Aufgaben verwendet. Nach dem Ausführen wird der Eintrag von Betriebssystem umgehend gelöscht. Aus diesem Grund ist dieser Schlüssel in der Regel auch leer. Es gibt aber besonders hartnäckige Programme, die sich vor jedem Herunterfahren hier eintragen, um nach dem Neustart ebenfalls gestartet zu werden. Für den Anwender gibt es prinzipiell keine einfache Möglichkeit, dies zu verhindern. Die Anwendung abylon APP-BLOCKER überwacht diesen Ordner in der Registry unter [HKCU] und [HKCU] und ermöglicht unerwünschte Einträge zu verhindern.

siehe auch: Windows AllUser Windows User Windows Autostart Dienste Prozessliste

RUN (Registry)

Unter dem Schlüssel RUN in der Windows-Registry können sich Anwendungen eintragen, die nach der Windowsanmeldung ausgeführt werden sollen! Im Gegensatz zum Autostart-Ordner im Windows-Startmenü sind die Einträge in der Registry für die meisten Anwender nicht so einfach zu finden. Aus diesem Grund verwenden viele Anwendungen diesen Ort, um so bei jeder Windowsanmeldung automatisch gestartet zu werden. Oftmals tragen sich im Laufe der Zeit so viele Programme hier ein, dass die Startzeit des PCs erheblich verlängert und die Prozessorleistung heruntergesetzt wird. Dieser Registry-Schlüssel sollten daher von Zeit zu Zeit auf unnötige oder unerwünschte Einträge geprüft werden! Die Software abylon APP-BLOCKER hilft bei der Überwachung der Autostart-Einträge, wobei noch zwischen User unter HKCU\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run und AllUser unter HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run unterschieden wird.

siehe auch: Windows AllUser Windows User Autostart Dienste Prozessliste

Kommentar eintragen

Bitte nutzen Sie für Supportanfragen unser Support-Formular!